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Berufsunfähigkeitsversicherung

Leistungen aus unterhaltenen Berufsunfähigkeitsversicherungen sind existentiell. Denn mit einer Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit geht in der Regel auch eine (deutliche) Verringerung des Einkommens einher. 

Kann diese Lücke nicht durch die eigens hierfür abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung geschlossen werden, drohen empfindliche Einbußen im Lebensstandard - bis hin zum sozialen Abstieg der gesamten Familie.

David gegen Goliath
Eine professionelle Begleitung im Antragsverfahren ist mehr als sinnvoll. Der Idealfall ist ein möglichst frühzeitiger Dialog zwischen medizinversicherungsrechtlich spezialisierten Anwälten und behandelnden Ärzten. Auf diese Weise können die - höchst unterschiedlichen - Anspruchsvoraussetzungen geprüft, die notwendigen Unterlagen zusammengetragen und ggf. noch notwendige, qualifizierte (!) gutachterliche Stellungnahmen eingeholt werden. Dies wiederum sichert eine zügige Bearbeitung des Leistungsantrages. 

Verstärkt wird die Notwendigkeit anwaltlicher Beratung durch die überlegene Fachkompetenz in den Schadensabteilungen der großen Versicherer. Die Betroffenen und ihre behandelnden Ärzte hingegen verfügen nur selten über einschlägige Rechtskenntnisse - so dass im Antragsverfahren nicht selten  vermeidbare und oft nur schwer zu korrigierende Fehler unterlaufen.

Nicht ganz unwichtig: Leistungsfälle in der Berufsunfähigkeitsversicherung sind teuer. Regelmäßig stehen für die Versicherer hohe sechs- teilweise auch siebenstellige Summen auf dem Spiel, so dass die  Regulierungsbereitschaft nicht unbedingt besonders stark ausgeprägt ist.

Ein komplexes Zusammenspiel
Das Ineinandergreifen juristischer und medizinischer Aspekte verlangt eine hohe anwaltliche Spezialisierung, einschlägige Prozesserfahrung und die Fähigkeit des Anwalts, durch ständige ärztliche Beratung auch zu medizinisch streitigen Fragen Stellung nehmen zu können.

Für die optimale Rechtsverfolgung entscheidend ist

  • eine exakte juristische Bewertung der Leistungsvoraussetzungen unter Berücksichtigung der konkreten vertraglichen Vereinbarungen und der aktuellen Spezialrechtsprechung,
  • ein anschließendes Herausarbeiten der entscheidungsrelevanten medizinischen Gesichtspunkte, möglichst „gerichtsfest“ und notwendigenfalls durch eigene ärztliche Stellungnahmen qualifizierter (!) Gutachter.  

In den letzten Jahren hat die Notwendigkeit der Kommunikation zwischen Anwälten und Ärzten erheblich an Bedeutung gewonnen, vor allem bei den rapide zunehmenden und mit erheblichem Streitpotential behafteten psychischen Erkrankungen, etwa bei (Erschöpfungs-)Depressionen/„Burnout“ und vergleichbaren Indikationen.

Hier kann mangels völliger Objektivierbarkeit der Beschwerden der Erkrankungsnachweis auch dann geführt werden, wenn der Arzt bzw. Sachverständige seine Diagnose ausschließlich auf Patientenschilderungen stützt.

Setzen Sie auf Sicherheit
Die Kanzlei, seit ihrer Gründung schwerpunktmäßig mit dem Personenversicherungsrecht befasst, verfügt auf diesem Gebiet über einen umfangreichen Erfahrungsschatz. Aus einer Vielzahl von gerichtlichen Verfahren sind die Gesetzmäßigkeiten der Praxis hinlänglich bekannt. 

Vor allem besteht durch eine hinreichende Branchenkenntnis Kontakt zu qualifizierten Gutachtern und Einrichtungen, um im Bedarfsfall auf medizinische Einwände der Versicherer zu reagieren oder - wichtig - bereits im Antragsverfahren notwendige Tatsachenfeststellung betreiben zu können.

Weitere Informationen:

  • Breitkreutz/Fischer, „Die Berufsunfähigkeitsversicherung: Leistungsvoraussetzungen, Fallstricke und optimale Regulierung“, kostenloser ebook-Download hier…